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SPD-Büro, Streletzki Gruppe, Aeris angegriffen

By chronik on 30. April 2020

Berlin, 30. April 2020

Rückzugsräume statt Luxusträume!

Die Akteure von Gentrifizierung und Ausverkauf der Stadt verdienen daran davon Menschen ohne Zuhause zu vertreiben.. Sie stellen ihre Profit damit über ein sicheres Leben für alle. In einer Zeit, wo alle von Solidarität schwafeln, sollte ein Angriff gegen die Akteure der Verdrängung besser denn je verstanden werden. Denn Solidarität ist nur eine leere Phrase, solange weiterhin Menschen auf der Straße leben oder Angst haben müssen, bald ihr Zuhause zu verlieren. Und das passiert,obwohl es genug Platz gibt, allen Menschen die Möglichkeit eines Zufluchtsorts bieten zu können.
Die Verdrängung, die hier am Beispiel des SabotGarden angeprangert wird, aber tagtäglich in jeder Ecke und jedem Kiez passiert, ob Familie in Neukölln, Gewerbe in Schöneberg oder bedrohtes Projekt, vergiftet das Kliima der gesamten Stadt: überall wird rausgeschmissen und verdrängt wer nicht in das schicke Bild der modischen Metropole passt.

Die Akteure von Gentrifizierung und Ausverkauf der Stadt verdienen daran davon Menschen ohne Zuhause zu vertreiben.. Sie stellen ihre Profit damit über ein sicheres Leben für Alle. In einer Zeit, wo die meisten von Solidarität schwafeln, sollte ein Angriff gegen die Akteure der Verdrängung besser denn je verstanden werden. Denn Solidarität ist nur eine leere Phrase, solange weiterhin Menschen auf der Straße leben oder Angst haben müssen, bald ihr Zuhause zu verlieren. Und das passiert,obwohl es genug Platz gibt, allen Menschen die Möglichkeit eines Zufluchtsorts bieten zu können.
Die Verdrängung, die hier am Beispiel des SabotGarden angeprangert wird, aber tagtäglich in jeder Ecke und jedem Kiez passiert, ob Familie in Neukölln, Gewerbe in Schöneberg oder bedrohtes Projekt vergiftet das Klima ganzen Stadt. Es wird überall rausgeschmissen,wer nicht in das Bild der teuren Metropole passt.
-Wie wir gelesen haben, wurde Am 18. April wurde die Zentrale von Investa mit Farbe angegriffen. Das ist gut, denn Investa ist, zusammen mit dem Berliner Senat, für die Verdrängung des SabotGarden verantwortlich. Wir haben uns sehr gefreut, dass trotz Corona, leeren Straßen und autoritärer Willkür der Bullen so etwas weiter möglich ist.

Jetzt trifft es in der Nacht auf den 30.April 3 weitere Aktuere der Verdrängung in der Rummelsburger Bucht. Diese Angriffe sollen auch auch ein Beitrag zur 1. Mai Diskussion darstellen, da Deeskalation auch für uns, jetzt erst recht keine Option ist. Und seien wir ehrlich: der 1. Mai verlief auch schon nicht nur zur Zeiten von Corona kontrolliert. Jetzt mehr denn je, wollen wir zeigen, wie eine gebührende Antwort auf die neoliberale Stadtpolitik, auf die Domestizierung der Bewohner*innen dieser Stadt, aussehen kann. Also raus auf die Straßen, ob als Demo oder in der Kleingruppe- zeigen wir, dass wir diese Zustände nicht länger hinnehmen.

Es folgen die Berichte der nächtlichen Besuche:

Wir schäumen vor Wut – SPD kaputt

Wer den Sabot Garden räumt, kann mit Sabotage rechnen. Das gilt auch für politisch „Verantwortliche“. Deshalb haben wir heute Nacht die lokale SPD in der Rathausstraße 7 (Lichtenberg) besucht und ihr Parteibüro für die nächste Zeit unbrauchbar gemacht. Denn wir schäumen immer noch vor Wut!

Die SPD hat in der Rummelsburger Bucht mal wieder gezeigt, auf wessen Seite sie steht. Erst haben ihre BVV-Mitglieder in einer breiten Koalition von AfD bis Linkspartei den Bebauungsplan Ostkreuz hinter verschlossenen Türen verabschiedet. Dann hat der rot-rot-grüne Senat unter Führung der SPD die illegale Razzia durch Investa still begrüßt, obwohl das Gelände zu dem Zeitpunkt noch der Stadt gehörte. Und auch die kalte Räumung und den Abriss der Hütten winkten sie trotz Coronakrise durch. Was die Menschenfeinde der Bundespartei (Stichwort Moria) gerade treiben, müssen wir wohl gar nicht erst ausführen.

Wenige Tage vorm 1. Mai wollen wir für alle hiermit nochmal verdeutlichen, für wen die selbsternannte „Arbeiter*innenpartei“ wirklich Politik macht. Das sind die Immobilienkonzerne Investa, Padovicz und Co., nicht die Bewohner*innen dieser Stadt.

Deshalb haben wir ihre Jalousien aufgebohrt und die Zwischenräume zu Fenster und Türen mit Bauschaum aufgefüllt. Außerdem haben wir die Trostlosigkeit der Partei mit Farbe an ihrer Fassade aufgebessert! Ihr nehmt uns unsere Häuser – wir nehmen euch eure Filialen.

Sabot Garden lebt!
Auf einen kämpferischen 1. Mai!

-Besuch bei Streletzki-Gruppe-
Streletzki Gruppe schreibt den eigenen Untergang oder Auszüge aus streletzki-gruppe.de:

Der Mensch. Der Sinn für Visionen, der neue Lebensräume erschließt. Erobern Sie Freiräume in gewaltigen Hallen attraktiver Technologieparks. Kreativ sein und Neues wagen. Seit Jahrzehnten gestalten wir die städtebauliche Zukunft von Berlin und Umland mit. Mit Lust auf wegweisende Nutzungskonzepte. Mit dem Anspruch auf maximale Qualität.
Gekrönt wird das SPREEGOLD vom UPPER SPREEGOLD.

Die Streletzki Gruppe ist einer der Zaunkönige in der Rummelsburger Bucht, Dort errichtet sie einen der größten Büro-Standorte Berlins – das B:HUB. Und immer an den Wünschen der Menschen orientiert: Ob exklusive Wasserlagen auf der Halbinsel Stralau, zeitlose Stadtvillen im Grünen oder lichtdurchflutete Wohnungen nach höchsten Umweltstandards inmitten der Stadt. – Wir distanzieren uns aufs Schärfste!

Hier unsere Ermittlungen gegen die Streleztki Gruppe, die zu verantwortungsvollem Handeln führen. Für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Und für Berlin. da, wo wir selbst leben,

Resultate des Handelns.

Zeitlose Eleganz, Fitness- und Wellness, und ein unverbaubarer Blick auf Grün und Blau. Freiräume für zündende Ideen und ein weiterer Stein hinzu.

Kennzahlen des Erfolgs.

Was auch immer Sie planen: Für Ihr Vorhaben haben wir das passende illegalen Beschäftigungsmodell. Jetzt schrillen die Sirenen!

Auch in Zukunft werden viele weitere Baustellen und Liegenschaften des betroffenen Unternehmens besucht.

–Unruhestiftung für die Bucht und die Stadt und das Gute Leben für Alle!– .

– Steine und Scherben gab es heute Nacht in deren Büroräumen in der Bleibtreustraße in Charlottenburg zu bestaunen. Zersplitterte Fenster und farbenfrohe Maibotschaft um Aeris zu grüssen, eine von den Firmen, die aktiv an der Zerstörung des Lebensraums Rummelsburger Bucht mitverdient

Source: Indymedia (Tor), Spiegelung (Tor)

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