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DB Schenker LKW abgefackelt

By chronik on 27. Mai 2020

Berlin, 27. Mai 2020

In den Gefahrengebieten Berlins betreibt die Polizei eine aggressive Raumnahme indem sie Nachbarschaften in Friedrichshain und Neukölln belagert oder öffentliche Plätze und Parks in Kreuzberg besetzt. Menschenjäger sind im Einsatz gegen Jugendliche, gegen MigrantInnen, gegen Ausgestoßene. Nebenbei bereiten sie Räumungen von besetzten Orten vor. Den Aufrufen zu dezentralen Aktionen folgend, sind wir in Marzahn fündig geworden und haben in der Nacht zum 27. Mai einen LKW des Kriegsprofiteurs DB Schenker mit einfachen Mitteln angegriffen.

Im Schatten der Pandemie und der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit verrichten die NATO Armeen täglich ihr blutiges Handwerk auf den großen und kleinen Schlachtfeldern der Erde.
So auch in Rojava. Vor einer Woche wurde gemeldet, dass der türkische Staat seine Angriffe auf Nordsyrien fortsetzt. In der Ortschaft Şiyûx westlich von Kobanê sind zwei Zivilist*innen durch Artilleriebeschuss verletzt worden. Das Gebiet im Westen von Kobanê wird seit vier Tagen von der türkischen Besatzungszone um Dscharablus aus unter Artilleriefeuer gesetzt. Im Westen von Ain Issa haben Artillerieangriffe auf die Verbindungsstraße M4 und die Dörfer Hoşan und Xalidiyê stattgefunden. Durch den Beschuss sind Felder in der Region in Brand geraten. Über Ain Issa kreisen Kampfjets. In den Dörfern Cirin, Qeter und Kulik in der Region um Girê Spî (Tal Abyad) haben die türkisch-dschihadistischen Besatzungstruppen Felder angezündet.

Im militärisch-zivilen Komplex soll es als Entscheidungshilfe für die Vernünftigen in der Konzernführung dienen: brennende Lastwagen als Grund die Logistik für die NATO-Streitkräfte einzustellen und den Fuhrpark aus Berlin abzuziehen. Berlin ist eine gefährliche Stadt für DB Schenker und andere Firmen. Durch die polizeiliche Überschwemmung einiger Gebiete ist die Wirtschaft unseren Angriffen in anderen Bezirken schutzlos ausgeliefert.
Den Verantwortlichen im Senat rufen dezentrale Konzepte autonomer Gruppen in Erinnerung: Wer auch immer den Räumungsbefehl für die Liebig34 unterzeichnet, begeht damit politischen Selbstmord. Sei es durch erfolglose Belagerung bestimmter Kieze oder die ewig gleiche Hetze gegen den inneren Feind; die Akteure der Stadt als Ziel können uns nicht entkommen.

Dafür müssen sich die Kräfte, die eine grundsätzliche Veränderung wollen, nicht unbedingt neu orientieren und international neu aufstellen, wie es die Vulkangruppe shut down the power in ihrer Erklärung zum Angriff auf das Heinrich-Hertz-Institut fordert. Mehr Konsequenz und Ausdauer in der Umsetzung bisheriger Strategien kann auch etwas bewirken.

Kriegsprofiteure sabotieren bis sie sich aus der Aggression gegen Rojava zurückziehen!

Alles dezentral angreifen bis der offizielle Verzicht auf den Räumungsterror gegen Mietwohnungen, besetzte Räume und die Liebig34 verkündet wird!

Quelle: Indymedia (Tor)

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