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Baugruppe Streletzki angegriffen

By chronik on 23. Oktober 2020

Berlin, 23. Oktober 2020

Wir, eine Flinta*Gruppe, haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Investor*innen Gruppe Streletzki bei ihrem Firmensitz in der Köpenikerstr. besucht. Wir haben ihre Scheiben eingeschlagen und die Fassade verschönert. Die Strelezki Gruppe gehört zu den Investor*innen Gruppen, die maßgeblich an dem Verfall dieser Stadt beteiligt sind. Sie pflastern ganze Brachen, mit lauter Eigentumswohnungen, Neubaukomplexen und Gatet Communities zu. Die Devise auf ihrer Website lautet: „Immer im Fokus: Der Mensch“… Was ist das bitte für eine dreiste Lüge? Was ist mit den etlichen Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, als sie anfingen die Rummelsburger Bucht zu zerstören und ihre Profitgier sie dazu trieb, ein riesiges Bürogebäude für die Gleichen ihrer Art, zu bauen? Der Fokus liegt ganz klar nicht auf den Menschen dieser Stadt, sondern auf Geld, Profit und Konsum.

Die Streletzki Gruppe steht für alles, was unsere einst so lebenswerte Stadt zu einer Stadt der Reichen formiert und alles Lebendige, Alternative und Schöne aus dieser Stadt verbannt.

Wir haben diese Form des Aktionismus gewählt, um unserer Wut über alles, wofür solche Spekulant*innen stehen, Ausdruck zu verleihen. Es geht uns dabei nicht nur um Steigende Mieten und das raus-gentifizieren von unseren Gefährt*innen aus unserer Stadt, es geht uns dabei auch darum, die Unterdrückungsformen von solchen Immobilien Bonzen, die wie auf der Website von Herrn Julian Streletzki zu sehen, meist weiße Cis Typen sind, sichtbar zu machen. Sie üben also nicht nur mit den Scheinen in ihren Portemonnaie Macht aus, sondern auch mit ihrer patriarchalen Stellung in diesem System.

Nicht nur, dass uns unser Schutzraum die Liebigstr. 34 vor 2 Wochen genommen wurde, sondern auch, dass jeden Tag besonders Frauen* von patriarchalen Mechanismen in der Wohnpolitik betroffen sind, ist Ausdruck von diesen Verhältnissen. Wer kriegt denn am Ende die Wohnung – der Manager oder die alleinerziehende Mutter*?

Genau diese Macht-und Unterdrückungsverhältnisse kotzen uns enorm an und es liegt an uns, den Flinta*s dieser Stadt, diese zu beenden.

Die Streletzki Gruppe verschandelte mittlerweile für ganze 650 Millionen Euro die Stadt Berlin. Lasst uns gemeinsam den Preis, den sie am Ende dafür bezahlen werden immer weiter in die Höhe treiben.

Als hätten sie die Konsequenzen, die ihre Bauprojekte nun mal haben werden, voraussehen können, schreiben sie “Die Liebe zur Region, die zu verantwortungsvollem Handeln führt“. Danke Julius und Konsorten, wir hätten es nicht besser formulieren können. Dieses Motto schrieben wir uns auf die Fahne. Die Verantwortung, diese Zustände zu beenden, liegt bei uns. Denn das ist unsere Stadt, wir überlassen dieses Fld nicht den Kapitalist*innen. Wir handeln verantwortungsvoll im Gegensatz zu euch. Auf ein baldiges Wiedersehen Herr Streletzki.

Quelle: Kontrapolis.info (Tor)

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