Brandstiftung auf OHB-Firmengelände

Bremen, 21. Februar 2018

Feuer und Flamme der deutschen Rüstungsindustrie

Wir erklären uns solidarisch mit dem revolutionären Projekt Rojava in Kurdistan und dessen Verteidigung. Mit unserer Aktion stellen wir uns gegen den türkischen Angriffskrieg in Afrin. Wir rufen auf zur Sabotage der deutschen Rüstungsindustrie!

In der Nacht von 20. auf den 21.Februar 2018 haben wir einen Brandanschlag auf das Gelände von OHB in Bremen verübt. OHB ist eines der führenden Unternehmen für Raumfahrttechnik. Militärische Forschung und Produktion gehören zum Hauptgeschäft von OHB. Ein aktueller Großauftrag kommt vom deutschen Auslandsgeheimdienst BND. Für diesen baut OHB zur Zeit einen Spionage-Satelliten.

Die Verantwortung für die Kriege und Krisen der Welt liegt oft genau hier.

Feuer und Flamme der deutschen Rüstungsindustrie!

Solidarische Grüße ins Wendland!

Quelle: Indymedia

 

 

Auf den Raumfahrtkonzern OHB in Bremen haben Unbekannte einen möglicherweise politisch motivierten Brandanschlag verübt. Sie versuchten in der Nacht zum Mittwoch, auf dem Firmengelände zwei Container in Brand zu setzen. Schutzplanen fingen Feuer, die Flammen erloschen aber von selbst. Menschen wurden nicht verletzt, auch das Firmengebäude wurde nicht beschädigt.

In einem Bekennerschreiben sei die deutsche Rüstungsindustrie angeprangert worden, sagte eine Polizeisprecherin. OHB hat  Satellitensysteme für die Bundeswehr hergestellt. Der Staatsschutz nahm die Ermittlungen wegen Brandstiftung auf.

Die Täter hatten den Angaben zufolge einen Zaun zerstört, um sich Zutritt zum Gelände zu verschaffen. Der Sicherheitsdienst bemerkte die Tat und alarmierte die Polizei. Die Ermittler prüfen nun, ob zwischen der Brandstiftung und einem Brandanschlag vom Dezember 2017 auf einen Lkw in Bremen ein Zusammenhang besteht. Nach ersten Ermittlungen galt der Anschlag damals dem Eigentümer des Geländes. In einem Bekennerschreiben unterstellten die Täter dem Unternehmer eine Nähe zu rechten Parteien.

Quelle: T-Online