In der Nacht vom 29.2. auf den 1.3.20204 haben wir uns mit Reifen, Farbe und Hämmern für eine kleine Runde auf der Elbchaussee getroffen.
Als Zeichen der Solidarität mit den Angeklagten im sogenannten Rondenbarg-Prozess (G20) haben wir bei zwei Luxus-Immobilienmarklern die Fassaden etwas umgestaltet und eine Barrikade errichtet. Gegen das Rachebedürfnis des Staates setzen wir Selbstorganisation und Solidarität.
Für die Einstellung der Verfahren! Freiheit und Glück in den Untergrund und in den Knast!
Wir haben den Sitz des Bauunternehmens Lautenschlager und Kopp mit Farbe, Bitumen und Steinen angegriffen. Die Fassade wurde großflächig besprüht und mit dem Spruch „Kopp du Nazischwein“ beschrieben, die Scheiben eingeschlagen und ein Ausstellungsfahrzeug mit Bitumen übergossen. Dann wurden bei einem parkenden Firmenfahrzeuge auch die Reifen zerstochen
„Lautenschlager und Kopp“ ist das Bauunternehmen des Nazis Hans Kopp aus Stuttgart. Durch Veröffentlichungen von Greenpeace wurde bekannt das Kopp im November 2023 an dem „Geheimtreffen“ in Potsdam teilgenommen hat, bei dem AfD, CDU, IB und Unternehmer die Deportation von Millionen Menschen planen.
Hans Kopp, ist als Unternehmer Geldgeber der Rechten und hat laut Einladung zum Treffen für seine Teilnahme am „Geheimtreffen“ in Potsdam 5.000€ gezahlt. Kopps Vergangenheit steht für sich: Gründer einer Studi-Organisation der „Republikaner“, Vorsitzender der alten Herren der Burschenschaft Danubia in München, Redakteur der „Jungen Freiheit“ und Verleger des „Lepanto-Verlags“. Continue reading „Farbe gegen Bauunternehmen Lautenschlager und Kopp“
GA-tec gehört zur französischen Sodexo-Gruppe, einem alten Bekannten („In der Vergangenheit brannten schon mehrfach Fahrzeuge der betroffenen Unternehmensgruppe in Berlin“) mit Verstrickungen in die Knastindustrie. Sodexo ist nach eigenen Angaben auf 3 Kontinenten, in 10 Ländern bei 89 Gefängnissen involviert, von denen sie sieben komplett betreiben. Das Unternehmen steht somit für das globale Gefängnissystem.
Wenn wir uns in diesen Tagen die Nächte um die Ohren schlagen, dann auch im Gedanken an die Menschen in Palästina, die nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 systematisch verfolgt werden. Wir wollen trotzdem hervorheben, dass sich die Zahl der palästinensischen Gefangenen in israelischen Knästen in den letzten vier Monaten verdoppelt hat – eine, in so kurzer Zeit, Continue reading „Fahrzeugt der Firma „Ga-tec“ angezündet“
Sonntagnacht haben linke Aktivist:innen das Ausländeramt in Köln Kalk mit Farbe markiert. Die Ausländerbehörde steht symbolisch für die rassistische Politik der Ampelregierung.
Mit der Verabschiedung des GEAS auf Europaebene und dem “Rückführungsverbesserungsgesetzt” auf Bundesebene schlägt die deutsche Bundesregierung einen autoritäreren Kurs in der Migrationspolitik ein. Während sich Ampel-Politiker:innen auf Anti-AfD Protesten knipsen lassen, um ihr Image als lupenreine Demokrat:innen zu wahren, sind sie für die rassistische Abschottungspolitik der BRD verantwortlich. Continue reading „Farbe gegen Ausländeramt“
Freitag auf Samstagnacht haben wir das Haus der Burschenschaft in der Mainzer Oberstadt angegriffen. An der Außenfassade prangt ein großer Nazischweine Schriftzug. Außerdem haben wir Fenster, Rollläden, Kameras und Türen großflächig zerstört und damit einen hohen Sachschaden angerichtet. Das Haus ist in der Stahlbergstraße 33.
Die Germania HzM bietet sowohl räumliche als auch ideologische Rückzugsräume für rechte Schweine. Der Landtagsabgeordnete der AfD Rheinland-Pfalz Damian Lohr ist ebenfalls Mitglied der Germania. Es besteht eine offene Verbindung zur Jungen Alternativen und der AfD. Im erst kürzlich geschlossenen rechten Zentrum Rheinhessen trieben sich auch immer wieder Burschen aus der Germania herum. Auch rechte Vernetzungsveranstaltungen, Continue reading „Burschenschaft Germania Halle zu Mainz angegriffen“
Am Vormittag des 17. Februars 2024, wurde der Militärdienstleister „ESG“ markiert. Ihre Zentrale befindet sich in der Livry-Gargan-Straße 7 in Fürstenfeldbruck bei München. Die Sprüche „Kriege beginnen hier“, „Kein Friede im Kapitalismus“ und „Hoch die internationale Solidarität“ zieren nun die Fassade. Die Farben Grün, Rot, Gelb – in Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf – an den Fensterscheiben markieren einen Profiteur von Krieg und Ausbeutung.
Die „ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH“ entwickelt Software für Kampfflugzeuge und Drohnen. Sie harmonisiert Waffensysteme verschiedener Hersteller und stellt IT-Dienstleistungen rund um Kriegseinsätze zur Verfügung. Continue reading „Farbbeutel gegen „ESG““
In der Nacht vom 15. Februar waren wir zu Besuch bei der faschistischen Partei „3. Weg“ und haben deren Bundesgeschäftsstelle in Weidenthal, angemeldet auf den Faschisten Klaus Armstroff, angegriffen.
Wir haben die elektronische Klingelanlage und Briefkästen mit Bauschaum beschädigt und die Hausfassade mit Farbbomben beworfen. Die Aktion war notwendig, weil der „3. Weg“ im aktuellen massiven gesellschaftlichen Rechtsruck wieder Selbstbewusstsein zu sammeln scheint. Der „3. Weg“ fällt in jüngster Zeit vermehrt auf, durch öffentliche Auftritte und Versuchen Antifaschist*innen anzugreifen und einzuschüchtern. Continue reading „3. Weg-Bundesgeschäftsstelle angegriffen“
In den Morgenstunden des 15. Februar haben wir in Berlin einen Mercedes-Transporter des französischen Rüstungsunternehmens Thales in Brand gesetzt. Für die Unterdrückten in Gaza und Palästina einzustehen ist ein Frage der Würde.
In der vergangenen Nacht haben wir das Schreibzimmer des heutigen Autors unbrauchbar gemacht. Außerdem wurden die Garagen des Hauses, in dem er in Waldems wohnt, großflächig mit einem Schriftzug versehen, der auf seine Identität als Faschist und Mörder aufmerksam macht. In Wien gibt es jedes Jahr rund um den Todestag von Ernst Kirchweger Gedenkveranstaltungen. Auch hier in Hessen wird er nicht vergessen.
Wir beginnen unser Bekenner*innenschreiben mit der Erinnerung an den Antifaschisten Ernst Kirchweger. Kirchweger, im Jahr 1898 geboren, war ein Wiener Arbeiter*innenkind. Er absolvierte eine Drogistenlehre und engagierte sich in der illegalisierten Gewerkschaftsbewegung. Während des Nationalsozialismus war er im antifaschistischen Widerstand tätig.
Wir hatten gestern Nacht eine Verabredung, um mit Brandsätzen zwei Fahrzeuge der Deutschen Bahn anzuzünden. Der Konzern steht nicht nur für überteuerte Zugverbindungen und marode Infrastruktur, sondern ist tief verstrickt in Rüstung, Ausbeutung, und Neokolonialismus. Konkret haben wir die DB angegriffen, um die Kämpfe um Tren Maya in Mexico sichtbar zu machen.
Wir zünden rebellische Feuer für die indigenenMenschenaus Chiapas, Comunidad Indígena Otomí, Tabasco, Campeche, Yucatan und Quintana Wir sagen: Compañer@s! ihr seid nicht allein, euer Widerstand ist mit uns!
Die GdP ist die größte deutsche Polizeigewerkschaft. Sie hat über 200.000 Mitglieder in ganz Deutschland und ist Mitglied im DGB. Mehr als eine Gewerkschaft ist die GdP aber eine Lobbyorganisation für die Interessen deutscher Bullen.
Ihre politische Agenda ist so dumpf und kleinkariert, wie man es von einem Polizist:innenverband erwarten kann: Mehr Geld, mehr Waffen, mehr Befugnisse zur Gewaltanwendung. Ihre Vertreter:innen geben fleißig Interviews, treten in Kongressen, wie dem europäischen Polizeikongress und der deutschen Sicherheitskonferenz auf und haben das offene Ohr von Minister:innen und hohen Beamt:innen im ganzen Land. Nicht selten mit Erfolg. Beispielsweise hat sich die GdP erfolgreich für die Einführung von Bodycams, Gesichtserkennung, den massenhaften Einsatz von Pfefferspray, Brechmittelfolter (Erinnert sei an dieser Stelle daran, dass es Olaf Scholz gewesen ist, der als Innensenator von Hamburg den Einsatz von Brechmitteln eingeführt hatte und damit zum Tod von Achidi John im Jahr 2001 beigetragen hat), des Paragraphen §114 Strafgesetzbuch und die alljährliche ritualisierte Ausweitung des Polizeiapparats eingesetzt. Continue reading „Angriff auf Autos der Gewerkschaft der Polizei“
Fighting for queer-feminist utopias, means attacking Padivizc. Capitalism and patriarchy are not people, but structures of opression, still there are people who take advantages of their structural privileges on a level and on the backs of other people that are unbarable. Padovicz, the state and the police took Liebig34 from us. Daily they take other peoples homes, safe spaces and that’s why we make them pay.
in der nacht des 2 febuar haben wir die hannoversche burschenschaft germania angegriffen.
über die mitglieder und deren aktivitäten haben vor einiger zeit antifas einige recherchen unter germniadichtmachen.blackblogs.org veröffentlicht. alte herren die mitglieder in rechten terrornetzwerken sind, sind scheinbar kein problem für die burschenschaft in hannovers nordstadt. wir werden das allerdings nicht unkommentiert hinnehmen. gegen den faschismus heißt: rechte männerbündler da anzugreifen wo es ihnen wehtut. das heißt auch ihnen die räume zu nehmen in denen sie sich treffen. dafür reicht oft schon ein hammer oder anderes!
Am 30. Januar haben wir unter einem Auto mit Kennzeichen der diplomatischen Vertretung Griechenland’s in Deutschland einen Brandsatz deponiert. Die Aktion fand in der Rosenthaler Vorstadt in Berlin statt.
Die Aktion richtet sich nicht gegen eine spezielle Person sondern gegen die Beziehungen zwischen zwei rassistischen und mörderischen Staaten sowie deren Verantwortliche. Das brennende Diplomatenauto ist ein weiteres mal Vehikel von internationalen Botschaften zwischen den Unterdrückten und gleichzeitig Ansage an die, die die Welt beherrschen wollen, …
In the night from January 28 to January 29, we destroyed the car of 3rd Way activist Mario Wetzel just in time for the start of the trial against Antifas in Budapest. We smashed the side window and threw a plastic bottle containing 0.5 liters of butyric acid into the car, to which two bird scarer firecrackers were attached with cable ties. After all, we are happy to sponsor a new car scent!
Kassels 3. Weg party activist Mario Wetzel, who lives at Ihringshäuser Straße 54, has already taken part in the losers‘ march on the so-called „Day of Honor“ in Budapest three times. The last time was together with his partner Sandra Wagner in 2023, the year in which antifas took a Continue reading „Car of a fascist smashed“
In der Nacht von dem 28.1. auf den 29.1. haben wir pünktlich zum Prozessbeginn gegen Antifas in Budapest das Auto des 3. Weg Aktivisten Mario Wetzel zerstört.
Wir schlugen die Seitenscheibe ein und warfen eine Plastikflasche mit 0,5 l Buttersäure in das Auto, an der zwei Vogelschreck-Böller mit Kabelbinder befestigt wurden. Wir sponsern schließlich gerne einen neuen Fahrzeugduft!
Der Kasseler 3. Weg Aktivist Mario Wetzel, wohnhaft in der Ihringshäuser Straße 54, nahm bereits dreimal an dem Verlierermarsch am sogenannten „Tag der Ehre“ in Budapest teil. Zuletzt gemeinsam mit seiner Partnerin Sandra Wagner im Jahr 2023, das Jahr, in dem sich Antifas ganz Continue reading „Auto von 3. Weg-Nazi zerstört“
In der Nacht vom 25. auf den 26. Januar haben wir den Transportbus des Kreisverbands der AfD im Landkreis Kassel angezündet. Dass im Verlauf des Brandes auch unbeteiligte Autos in Mitleidenschaft gezogen wurden, bedauern wir.
Wir möchten, neben einer Antwort auf die regionalen Neujahrsempfänge der Partei, mit der Aktion auch einen Gruß an alle 27 Abgeordneten der AfD senden, die diesen Monat in den Landtag eingezogen sind. Mehr als gegen einzelne Funktionäre richtet sich unsere Wut aber gegen die voranschreitende Brutalisierung der Verhältnisse im Ganzen, gegen eine Zeit die den Begriff des Rechtsrucks mehr als verdient.
Ganz in der Nähe der Museumsinsel – dem Ort an dem Deutschlands Raubschätze als kulturelles Erbe ausgegeben werden – haben wir in der Nacht zum 26. Januar das Collegium Hungaricum (CHB) besucht. Wir haben #ehrenlos an das Gebäude gesprüht und zahlreiche Scheiben eingeschlagen.
Das CHB gehört zum Netzwerk ungarischer Kulturinstitute um den Austausch zwischen Deutschland und Ungarn zu fördern. Das Grundstück in der Dorotheenstraße in Mitte wurde Ungarn als Schenkung überlassen. Es wird sich die Frage stellen, warum wir einem wissenschaftlichen Institut die Scheiben eingehauen haben.
Wir haben die sich überlagernden Streiks und Proteste zum Anlass genommen, vor 2 Wochen erneut die Bahngleise bei Düsseldorf Eller mittels eines Brandsatzes lahmzulegen. Sie konnten bis zum Beginn des Streiks im Güterverkehr nicht repariert werden. Dass nun der Staatsschutz ermittelt, zeigt uns das Potenzial, das solche einfachen Mittel durch gutes Timing entwickeln können. Wir denken, dass ein Staat, der unsere Lebensgrundlage zerstört und von imperialistischen Kriegen profitiert, überhaupt keinen Schutz verdient hat. Im Gegenteil – wir müssen uns vor ihm schützen.
Während die einen Politik mit Buchhaltung verwechseln und ihren CO2-Rechner zum einzigen moralischen Kompass erhoben haben und die anderen sich noch fragen, ob man dem braven Bürger mit Sekundenkleber Continue reading „Bahnverbindung sabotiert“